Unterricht unter Pandemiebedingungen im Schuljahr 2020/21 - Grundschule Hainstadt

Unterricht unter Pandemiebedingungen im Schuljahr 2020/21

04. September 2020 | Informationen zum Schuljahr 2020/2021

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann hat das Konzept für das Schuljahr 2020/2021 vorgestellt. Vor Beginn des Schuljahres hat sie die Schulen über Weiterentwicklung der Regelungen für den Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen informiert.

Das Rahmenkonzept verfolgt das Ziel, für alle Schülerinnen und Schüler unter den gegebenen Bedingungen so viel Präsenzunterricht wie möglich zu realisieren. Die Schülerinnen und Schüler sollen im regulären Schulbetrieb nach geltenden Stundentafeln in den Schulen vor Ort unterrichtet werden.

„Das neue Schuljahr wird uns angesichts der andauernden Pandemie weiter vor große Herausforderungen stellen. Beispielsweise müssen wir feste und konstante Gruppen bilden. Damit können Infektionen zwar nicht verhindert werden, aber im Infektionsfall wirken sich dann die Quarantänebestimmungen nicht auf die gesamte Schule aus. So muss zum Beispiel nicht sofort die ganze Schule geschlossen werden“, sagt die Ministerin. 

Tagesaktuelle Informationen finden Sie auf der Seite des Kultusministeriums: https://km-bw.de/Coronavirus

Näheres zu den Unterrichtszeiten am ersten Schultag und den Terminen für die neuen Erstklässler finden Sie auch unter Termine.

Nähere Informationen zum neuen Schuljahr finden Sie hier:

Gesundheitsbestätigung

Um das lnfektionsrisiko für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrkräfte zu minimieren, ist es wichtig, dass am Schulbetrieb keine Personen teilnehmen, die sich möglicherweise mit dem SARS-CoV-2 Virus infiziert haben.

Ausgeschlossen von der Teilnahme sind deshalb Personen,

  • die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14Tage vergangen sind,
  • oder die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur oder Störungendes Geruchs- und Geschmackssinns aufweisen.

Ausschluss von der Teilnahme am Schulbetrieb wegen der Rückkehr aus einem „Risikogebiet“:

  • Bei der Rückkehr aus einem anderen Staat, z.B. nach einer Urlaubsreise, kann zudem die „Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne“ den Schulbesuch ausschließen. Dies ist dann der Fall, wenn der andere Staat als sog. „Risikogebiet“ ausgewiesen ist. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Sie wird durch das Robert Koch-Institut auf seiner Internetseite (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuar-tiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html) veröffentlicht.

Sofern solche Ausschlussgründe Ihnen bekannt sind oder bekannt werden, sind Sie verpflichtet:

  • die Einrichtung umgehend zu informieren,
  • den Schulbesuch Ihres Kindes zu beenden,
  • Ihr Kind bei Auftreten von Krankheitsanzeichen während des Unterrichts oder der Betreuung umgehend von der Schule abholen, sofern es nicht selbst den Heimweg antreten kann.

§ 6 Absatz 2 der Corona-VerordnungSchule verpflichtet Sie dazu, schriftlich zu erklären, dass nach Ihrer Kenntnis keiner der Ausschlussgründe vorliegt und Sie die genannten Verpflichtungen erfüllen.

  • Mit Beginn des neuen Schuljahres haben deshalb alle Eltern, die Lehrkräfte und die weiteren an der Schule Beschäftigten eine entsprechende schriftliche Erklärung abzugeben, die dokumentiert wird.
  • Hier finden Sie das entsprechende Formblatt, das alle Kinder ausgefüllt in den ersten Tagen bei der Klassenlehrkraft abgeben müssen. Nur dann kann Ihr Kind am Unterricht teilnehmen. Gesundheitsbestätigung

Eckpunkte des Regelbetriebs im Schuljahr 2020/21

  • Zu den und zwischen den Grundschülerinnen und Grundschülern gilt weiterhin kein Mindestabstand.
  • Um im Bedarfsfall lnfektionsketten nachvollziehen und unterbrechen zu können, sind möglichst konstante Gruppenzusammensetzungen erforderlich.
  • Wo immer möglich, sollte sich der Unterricht daher auf die reguläre Klasse oder Lerngruppe beschränken.
  • Aus diesem Grund werden auch die Pausenzeiten versetzt stattfinden. Essenspause findet weiterhin im Klassenzimmer statt.
  • Im Einvernehmen mit den zuständigen Schuldekanen und dem Staatlichen Schulamt können in diesem Schuljahr die evangelischen Schülerinnen und Schüler als Gastschüler am Katholischen Religionsunterricht teilnehmen.
  • Bildungspläne: Das Kerncurriculum des Bildungsplans, das auf drei Viertel der Unterrichtszeit ausgelegt ist, ist verpflichtende Grundlage für den Unterricht im Schuljahr 2020/2021.
  • Der Stundenplan der Klassen wird auf Basis der regulären Stundentafel erstellt. Sport und Musik können wieder unterrichtet werden.
  • Das Singen und Musizieren mit Blasmusikinstrumenten im Unterricht ist unter Einhaltung eines Mindestabstands von zwei Metern in alle Richtungen auch in geschlossenen Innenräumen wieder gestattet. Aufgrund des erhöhten Infektionsrisikos gelten hier besondere Hygieneregeln.
  • Das Ministerium hat den Schulen ergänzend zu den ab dem 14. September 2020 geltenden allgemeinen Hygienehinweisen weitere Hygienehinweise für den Sportunterricht sowie für das Fach Musik übermittelt. 

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite des Kultusministeriums: Kultusministerium Baden-Württemberg

Hygienemaßnahmen

Für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen gelten weiterhin die bereits bestehenden Hygieneregeln.

Bitte unterstützen Sie uns und besprechen Sie mit Ihrem Kind die geltenden Verhaltens- und Hygieneregeln.

  • Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht zu früh zur Schule kommt, um unnötige Menschenansammlungen zu vermeiden!
  • Die Kinder gehen auf direktem Weg in ihr Klassenzimmer.
  • Auch nach Unterrichtsende sollen die Schüler/innen zügig das Schulgelände verlassen. Die Buskinder werden etwas früher, die Kinder aus Hainstadt etwas später entlassen. 
  • Der Besuch der Toiletten ist nur noch während der Unterrichtsstunde möglich. Die Kinder gehen einzeln und melden sich bei der Lehrkraft ab. Es stehen verschiedene Toiletten zur Verfügung.
  • Abstandsregeln: Die bestehenden Abstandsregeln werden für die Kinder untereinander und zu Erwachsenen aufgehoben. Die Lehrkräfte, Eltern, Beschäftigte und andere Erwachsene müssen auch in Grundschulen untereinander das Abstandsgebot von 1,50 m weiterhin einhalten.
  • Gründliches Händewaschen: In den Klassenzimmern und auf den Toiletten sind Flüssigseife und Einmaltücher vorhanden. Die Kinder werden angehalten, sich mehrmals am Tag die Hände gründlich zu waschen.
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge
  • Mund-Nasen-Bedeckung: Das Tragen eines Mundschutzes ist für die Grundschulkinder auch bei Nichteinhaltung des Mindestabstands nicht vorgeschrieben. Wer möchte, darf gerne einen Schutz tragen. Denken Sie aber daran, dass das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Nahverkehr vorgeschrieben ist!
  • Auf Berührungen, Umarmungen und Händeschütteln muss weiterhin verzichtet werden.
  • Gespräche mit Erziehungsberechtigten sind jederzeit in Präsenz möglich, sofern die Hygieneregeln Berücksichtigung finden. Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin, damit wir die entsprechenden Vorkehrungen treffen können.
  • Der Hygieneplan wurde entsprechend angepasst: Hygieneplan_aktuell
  • Außerunterrichtliche und sonstige Veranstaltungen: Mehrtägige außerunterrichtliche Veranstaltungen wie Schullandheimaufenthalte, Schüleraustausch oder Studienreisen sind im ersten Halbjahr untersagt. Die Regelung für das zweite Halbjahr wird rechtzeitig kommuniziert.

Was tun, wenn mein Kind kränkelt?

  • Beim Auftreten mehrere Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen) in jedem Fall zu Hause bleiben und ggf. medizinische Beratung einholen.
  • Bitte melden Sie Ihr Kind wie üblich telefonisch krank (06281-1785; evtl. AB nutzen)
  • Wenn Sie sich unsicher sind, wann Sie Ihr Kind in die Schule schicken können, dann finden Sie hier ausführliche Hinweise des Sozialministeriums und des Landesgesundheitsamts zum Umgang mit Krankheitssymptome die künftig zu beachten sind. Umgang mit Krankheitssymtomen bei Schulkindern

Ausnahmen von der Teilnahme an Präsenzunterricht

  • Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Kind am Präsenzunterricht teilnimmt, können Sie dies der Schule formlos anzeigen und vom Schulbesuch absehen.
  • Sie können Ihr Kind ebenfalls aufgrund einer relevanten Vorerkrankung unbürokratisch von der Teilnahme am Unterricht entschuldigen.
  • Ob der Schulbesuch im Einzelfall gesundheitlich verantwortbar ist, muss ggf. mit dem (Kinder-)Arzt geklärt werden.
  • Eine Attestpflicht der Schülerinnen und Schüler besteht nicht.
  • Schülerinnen und Schüler, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können, werden mit Unterrichtsmaterialien versorgt.

Fernunterricht

Für den Fall, dass das Infektionsgeschehen wieder Klassen-oder Schulschließungen oder die Wiederinkraftsetzung des Abstandsgebots erzwingt, ist es erforderlich, das Fernlernen der Schülerinnen und Schüler wirkungsvoll zu organisieren.

Dazu hat das Kultusministerium verbindliche Qualitätskriterien erarbeitet.

  • Der Fernunterricht bildet den Präsenzunterricht nach Stundenplan ab.
  • Allen Schülerinnen und Schülern sollen dieselben Unterrichtsmaterialien zur Verfügung stehen.
  • Schülerinnen und Schüler, die keine digitale Ausstattung oder Anbindung haben, sollen von der Schule die notwendige Ausstattung zur Verfügung gestellt bekommen. Diese Unterstützung erfolgt aus dem Sofortausstattungsprogramm des Bundes im Rahmen des DigitalPakts Schule.
  • Die Schülerinnen und Schüler haben in jedem Fach Aufgaben, die regelmäßig durch die jeweilige Klassenlehrkraft bzw. Fachlehrkraft erteilt werden.
  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten zu ihren bearbeiteten Aufgaben Rückmeldungen durch die Lehrkraft.
  • Es gibt eine regelmäßige und verlässliche Kommunikation zwischen Lehrkräften und den Schülerinnen und Schülern.
  • Die Lehrkräfte dokumentieren ihre Arbeit in der erforderlichen Form (z. B. Klassentagebuch oder entsprechende digitale Form). Dies umfasst auch die Fernunterrichtsphasen.

Fernunterricht ist vorzusehen:

  • für einzelne Schülerinnen und Schüler, die nicht den Präsenzunterricht besuchen können,
  • zur Erfüllung der Stundentafel, wenn diese durch Präsenzunterricht nicht vollständig abgedeckt werden kann,
  • für Schülergruppen, die temporär nicht in Präsenz unterrichtet werden,
  • im Falle einer erneuten generellen Schulschließung.

Für den Fall, dass das Abstandsgebot wieder in Kraft gesetzt werden muss, wird erneut ein Mischbetrieb aus Präsenz-und Fernlernphasen zu etablieren sein. Der gesamte Unterricht ist dabei als Einheit aus Präsenz- und Fernunterricht zu verstehen. Das bedeutet, dass die jeweils für die einzelnen Klassen in den Stundentafeln vorgesehenen Stunden insgesamt mit diesen beiden Unterrichtsformen umgesetzt werden.

Die Stundenpläne der Schülerinnen und Schüler weisen dann sowohl Präsenz- als auch Fernunterricht aus.

Konferenzen und Besprechungen

Konferenzen und Besprechungen als Präsenzveranstaltungen müssen weiterhin auf das absolut notwendige Maß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes und der Hygienevorgaben zu achten.

Dies betrifft auch Klassenpflegschaftssitzungen, Sitzungen des Elternbeirats, Klassen- oder Schulversammlungen sowie Sitzungen der Schulkonferenz.

 

 

 

 

Aktuelles

Unterricht unter Pandemiebedingungen im Schuljahr 2020/21

04. September 2020 | Informationen zum Schuljahr 2020/2021

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann hat das Konzept für das Schuljahr 2020/2021 vorgestellt. Vor Beginn des Schuljahres hat sie die Schulen über Weiterentwicklung der Regelungen für den Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen informiert.

Das Rahmenkonzept verfolgt das Ziel, für alle Schülerinnen und Schüler unter den gegebenen Bedingungen so viel Präsenzunterricht wie möglich zu realisieren. Die Schülerinnen und Schüler sollen im regulären Schulbetrieb nach geltenden Stundentafeln in den Schulen vor Ort unterrichtet werden.

„Das neue Schuljahr wird uns angesichts der andauernden Pandemie weiter vor große Herausforderungen stellen. Beispielsweise müssen wir feste und konstante Gruppen bilden. Damit können Infektionen zwar nicht verhindert werden, aber im Infektionsfall wirken sich dann die Quarantänebestimmungen nicht auf die gesamte Schule aus. So muss zum Beispiel nicht sofort die ganze Schule geschlossen werden“, sagt die Ministerin. 

Tagesaktuelle Informationen finden Sie auf der Seite des Kultusministeriums: https://km-bw.de/Coronavirus

Näheres zu den Unterrichtszeiten am ersten Schultag und den Terminen für die neuen Erstklässler finden Sie auch unter Termine.

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